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Nervenräder zur Sensibilitätsprüfung in der Neurologie

Das Nervenrad nach Wartenberg ist ein neurologisches Diagnostikinstrument zur Sensibilitätsprüfung. Das Nervenrad ist nach dem Neurologen Robert Wartenberg benannt und in der Medizin auch als Wartenbergrad, Nervenrädchen oder Nadelrad bekannt. Es besteht aus einem feststehenden Stiel- und Griffteil und einem rotierenden Rädchen, das mit kleinen Stacheln bzw. Nadeln besetzt ist. Als neurologisches Diagnostikinstrument dient es in diesem Zusammenhang der Überprüfung der allerfeinsten Reflexe an der Hautoberfläche. Das Nervenrad besteht aus verchromtem Messing und ist daher nach jeder Anwendung leicht zu reinigen und zu desinfizieren.

Die Anwendung

Zur Diagnostik wird das Wartenbergrad langsam über die entsprechenden Hautareale gerollt, während der Patient seine Empfindungen verbalisiert. Die Stacheln am Nadelrad sind so spitz, dass sie punktuelle Reize setzen, aber nicht in die Haut des Patienten eindringen. Auf diese Weise ermöglicht das Nadelrad nach Wartenberg eine quantitative Abstufung von Schmerz- und Druckreizen.